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Die Entstehung der Markuskirche

Bevölkerungswachstum und Kirchenbau in Steglitz

Ab 1870 wuchs die Bevölkerung Berlins in großen Sprüngen. Auch in den ruhigeren Orten am Rand der Stadt wie in Steglitz nahm sie rasch zu. Waren es hier um 1870 knapp 2000 Einwohner, so wurden 1900 schon 20.000 gezählt, 1905 bereits 32.000, 1910 dann 61.000, und die Tendenz hielt an.

Die Bewohner von Steglitz entstammten vornehmlich dem kleinbürgerlichen Mittelstand. Für ihre stark angewachsene Zahl wurde viel gebaut. Zahlreiche Villen-, Landhaus- und Mietshausviertel entstanden, bis im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Gegend bebaut wurde, in der die Markuskirche entstehen sollte.

Etwa 90 Prozent der Bewohner von Steglitz waren evangelische Christen. Ihnen standen nur wenige Pfarrer zur Verfügung. Auch an Kirchen mangelte es. 1880 wurde anstelle der alten Dorfkirche mit nur 72 Plätzen eine städtische Kirche (die spätere Matthäuskirche) mit etwa 1000 Plätzen gebaut. Sie blieb bis zur Einweihung der Markuskirche im April 1912 die einzige evangelische Kirche in Steglitz. Für die Behebung der damit verbundenen kirchlichen Notlage bemühten sich die Steglitzer Pfarrer um Lösungen.

Bauprogramm der Markuskirche

01 | Alte Dorfkirche, außen
02 | Alte Dorfkirche, innen
03 | Matthäuskirche
04 | Bebauungsplan Steglitz 1907
05 | Bebauungsplan Steglitz 1909, Ausschnitt
06 | Bebauungsplan Steglitz 1907, Detail um die spätere Markuskirche
07 | Zunehmende Verdichtung der Bebauung bis 1911. Bebauungsplan Steglitz 1911, Ausschnitt