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Die Anfänge – Enge Bindung an den Kaiser

1912 – 1932

Nach der Einweihung der Markuskirche entwickelte sich im Markusbezirk, der damals noch Teil der evangelischen Kirchengemeinde Steglitz war, ein reges Gemeindeleben. In der Kaiserzeit war die evangelische Kirche insgesamt eng an die Monarchie gebunden. In der Zeit des Ersten Weltkriegs kam das besonders durch die ideelle Unterstützung der Kriegsführung des Kaisers zum Ausdruck. Die gefallenen Soldaten wurden als Helden verehrt, was zur Mobilisierung der Opferbereitschaft der Menschen für das Vaterland beitrug. Mit der Niederlage Deutschlands und dem damit verbundenen Zusammenbruch des Kaiserreiches verlor die evangelische Kirche ihre wichtigste Stütze. Sie sah ihre Position durch die nun entstehende junge Demokratie und die Forderung der Sozialdemokratie nach der Trennung von Staat und Kirche gefährdet. Zur Wahrung ihrer Interessen unterstützte die Kirche in der Weimarer Republik vor allem konservative und kaisertreu ausgerichtete politische Kräfte.

1914 – 1918
Verehrung gefallener Soldaten als Helden
1918 – 1919
Reaktionen auf den Zusammenbruch des Kaiserreiches
Berliner Dom, 1911. Der repräsentative Berliner Dom, dessen Bau (1893-1905) von Wilhelm II. – als König von Preußen und oberstem Bischof der evangelischen Kirche in Preußen – veranlasst wurde, ist Ausdruck der damaligen engen Verbindung von Kirche und Monarchie. Foto zur Verfügung gestellt von Scherl | sz-photo
Berliner Dom, 1911. Der repräsentative Berliner Dom, dessen Bau (1893-1905) von Wilhelm II. – als König von Preußen und oberstem Bischof der evangelischen Kirche in Preußen – veranlasst wurde, ist Ausdruck der damaligen engen Verbindung von Kirche und Mon