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Pilgern auf dem Jacobsweg
Du Gott des Aufbruchs, segne uns, wenn wir dein Rufen vernehmen, wenn deine Stimme uns lockt, wenn dein Geist uns bewegt, zum Aufbrechen und Weitergehen. Du Gott des Aufbruchs, mache uns aufmerksam, auf die Menschen, die uns begegnen, die Blumen, die am Wegrand blühen, die Sonne, die uns wärmt, das Wasser, das uns erfrischt und Sterne, die leuchten auf unserem Lebensweg.
So begann, der Pilgersegen, mit dem wir in Sieversdorf, unserer 2. Station auf dem Jakobsweg von Frankfurt nach Berlin, wieder auf den Weg geschickt wurden. Die 9 Tage waren angefüllt mit Begegnungen in den Kirchen der durchwanderten Brandenburger Dörfer, mit ganz unterschiedlichen Herbergen, mit Sonnenschein und Regen auf dem Weg, mit Segensworten am Morgen und guten Gesprächen am Abend. Und am Ende unseres diesjährigen Weges war uns klar, dass es nächstes Jahr weitergeht und wir uns wieder auf den Weg machen.
Johanna Hoffmann Bericht vom Prignitz Aktivurlaub 50 Plus
Prignitz Aktivurlaub 50 plus Endlich war es so weit. Eine Gruppe von 12 Frauen und Männern machten sich mit ihren Fahrrädern auf den Weg in die Prignitz. Mit Autos erreichten wir gegen Mittag unser Quartier, den Hirschhof Hildebrandt in Freyenstein. Ein wunderbares Mittag wartete schon auf uns.
Danach starteten wir unsere 1. Radtour in die nähere Umgebung an den Massower See. Herr Hildebrandt kam mit seinem Sohn, brachte Tische und Bänke und servierte uns dort ganz leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Bei tollem Sonnenschein und inmitten der wunderbaren Natur konnten wir diesen Nachmittag genießen.
Die Rückfahrt ging vorbei an der Kirche von Dammwolde und endete mit einer Planwagenfahrt bei den Damhirschen und Wildschafen von Herrn Hildebrandt. Gegen 19.00 Uhr wartete dann in unserem Gasthof ein leckeres Abendbuffet mit Wildspezialitäten auf uns.
Der Abend endete mit einer Vorstellungsrunde und vielen guten Gesprächen.
Am Freitag machten wir dann wieder eine ausgiebige Radtour. Mittags haben wir im Haus Gagelmann in Meyenburg Rast gemacht. Ein Spaziergang durch den Schlosspark führte uns dann um 15.00 Uhr in das bekannte Modemuseum von Meyenburg, wo uns Josefine von Krepl persönlich ihr Museum zeigte. Wir bekamen Mode und Accessoires aus den Jahren von 1900 bis 1970 zu sehen. Dies war ein wirkliches Higlight. Anschließend bekamen wir dort noch Kaffee und Kuchen. Danach liefen wir durch den Schlosspark zurück zum Anwesen der Familie Gagelmann. Dort wurde am Lagerfeuer gegrillt, von alten Zeiten gesprochen, Gitarre gespielt und gesungen. Bei Nacht und Nebel fuhren wir dann mit unseren Fahrrädern zurück nach Freyenstein.
Nach der üblichen abendlichen Auswertung dieses Tages fielen wir in unsere Betten.
Für Sonnabend stand nach dem Frühstück eine Tagestour zum Plauer See auf dem Programm.
Hier trennte sich dann die Gruppe, da dies ungefähr ca. 80 km waren. Für einige war der Weg zu weit und andere wiederum freuten sich, endlich die Langsamen hinter sich lassen zu können.
Ein sehr unebener Weg entlang des Plauer Sees ließ uns immer wieder innehalten und nach der wunderbaren Natur schauen.
Am Abend erwartete uns in unserem Gasthof ein Hirschbraten mit Rotkohl und Klößen. Dies war dann schon unser letzter Abend. Wir blickten zurück und tauschten uns aus. Waren aber alle der Meinung vier wunderschöne Tage mit sehr netten Menschen verbracht zu haben. Eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Menschen die sehr schnell zu einer guten Gemeinschaft zusammen gewachsen ist. Rücksichtnahme und aufeinander Warten war oberstes Gebot, somit fühlte sich keiner ausgeschlossen, auch wenn er nicht so schnell war der oder die andere. Am nächsten Morgen wurden nach dem Frühstück die Fahrräder verladen und es ging mit den Autos noch einmal zum Plauer See, leider bei Regen, dann besuchten wir noch das Jagdhaus von Honnecker. Dort haben noch ein leichtes Mittagessen zu uns genommen und sind dann in Richtung Berlin gefahren.
Wir danken an dieser Stelle den Menschen, die diese Reise ermöglicht, geplant und vorbereitet haben. Ein besonderer Dank an Herrn Pfarrer Pötter aus der Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf sowie Frau Drachenberg, Mitarbeiterin im Kirchenkreis Steglitz, die uns begleitet und sich rührend um uns alle gekümmert haben.
Heidrun Borghardt
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